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Die Brigitte-Diät - was ist das?

veröffentlicht am 12.12.13, 13:35
Die Brigitte-diät, wie soll es anders sein, wurde von gleichnamiger Zeitschrift entwickelt. klingt zwar etwas abgenutzt - Fakt ist aber, dass diese Diät nicht unbedingt zu den schlechteren Diät-Modellen gehört und viele Punkte der Diätethik beachtet.

Kaum eine Diät wird häufiger im Zusammenhang mit Erfolgen genannt, als die Brigitte-Diät. Sie ist eines der ältesten Diätprogramme in Deutschland und jedes Jahr werden neue Rezepte entwickelt und vorgestellt. Die gleichnamige Frauenzeitschrift gibt es bereits seit 1969. Inzwischen sind auch etliche Bücher erschienen, die kalorienarme Rezepte und zusätzliche Tipps zum Abnehmen enthalten. Im Gegensatz zu vielen anderen Diäten ist die Brigitte-Diät keine Crashkur, sondern enthält ausgewogene Mahlzeiten mit fett- und energiereduzierten Lebensmitteln. Die Erfolge stellen sich damit zwar langsamer ein, dafür gibt es aber keine Mangelerscheinungen. Ganz stark - auch die Gefahr des Jo-Jo-Effekts wird geringer, weil die abwechslungsreiche Kost keinen Heißhunger aufkommen lässt. Allerdings ist das Diätprogramm auch mit ein wenig Aufwand verbunden und die Rezepte und Anregungen sind nur für Abonnenten kostenlos zugänglich. Alle anderen müssen die Bücher oder Downloaddateien bezahlen, ehe das große Abnehmen beginnen kann.

Die Grundidee der Brigitte-Diät

Ein Bausteinsystem bildet die Grundlage für die Brigitte-Diät. 1.200 bis 1.400 Kalorien können pro Tag aufgenommen werden, wobei bewegungsfreudige Menschen mehr aufnehmen sollten als Personen, die am Schreibtisch arbeiten und keinen Ausgleich haben. Zum Ernährungsplan der Brigitte-Diät kommt noch ein Fitnessprogramm, das die Fettverbrennung ankurbeln soll. Damit entspricht das Konzept des Programms den Vorgaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Der Fettanteil der Mahlzeiten liegt zwischen 35 und 40 Gramm pro Tag. Das warme Mittagsessen kann auf die Abendstunden verlegt werden, was das Einhalten der Diät den Berufstätigen erleichtert. Jede Mahlzeit enthält Eiweiß, Kohlenhydrate, Vitamine und Fette. Diese Bausteine lassen sich auch austauschen, wodurch ein abwechslungsreicher Ernährungsplan entsteht, der problemlos über einen längeren Zeitraum eingehalten werden kann.

Die Vor- und Nachteile der Brigitte-Diät

Der wichtigste Vorteil bei der Brigitte-Diät ist sicherlich die Nachhaltigkeit und Effektivität. Da die Kalorienzufuhr im Bausteinsystem festgelegt werden kann, muss niemand von heute auf morgen einen großen Verzicht durchhalten und kann die Kalorienanzahl langsam senken. Die energiereduzierte Mischkost hält für jeden Geschmack die passenden Rezepte bereit. In den Heften werden sie so detailliert beschrieben, dass auch Kochanfänger mühelos alles nachkochen können. Drei Haupt- und zwei Zwischenmahlzeiten sorgen dafür, dass kein Heißhunger entstehen kann. Dank verschiedener Menüs lässt sich die Brigitte-Diät auch für komplette Familien oder Vegetarier gut einhalten. Zu den Nachteilen dieser Diät zählen einige den Zeitaufwand, denn wer tagsüber arbeitet, muss gut planen, damit alle Mahlzeiten eingehalten werden können und frisch auf den Teller kommen. Da alle Rezepte im Diätplan sehr fettreduziert sind, lässt sich die Diät nicht immer optimal einhalten. Einladungen zum Essen oder ein Urlaub passen nicht ins Konzept. Ein weiterer Nachteil ist der Jo-Jo-Effekt, der eintreten kann, wenn die Diät beendet wird, ohne dass eine generelle Ernährungsumstellung erfolgt. Dieser Punkt ist hier aber geringer als bei anderen Diäten wie bspw. der Formula-Diät.

Ein Tag mit der Brigitte-Diät

Zum Frühstück gibt es beispielsweise Haferflocken-Zimtwaffeln und roter Grütze. Auf Zuckerersatzstoffe wird dabei weitgehend verzichtet und auch echte Butter fehlt bei diesem Rezept aus der Brigitte-Diät nicht. Als Zwischenmahlzeit wird Obst empfohlen und zum Mittagessen gibt es selbst gemachte Pizza mit Hühnchenstreifen, Currygewürz und Käse. Am Nachmittag kann ein Magerquark die Zeit bis zum Abend verkürzen und abends kommt eine leckere chinesische Reissuppe auf den Tisch. Natürlich ist das nur ein Beispiel für einen einzigen Tag mi der Brigitte-Diät und da jedes Jahr neue Rezepthefte veröffentlicht werden, gibt es ausreichend Abwechslung und für jeden Geschmack passende Gerichte. Für Festtage und die eigentlich kalorienreiche Weihnachtszeit gibt es ebenfalls leichte, leckere Rezepte und so kann das Programm auch über die Feiertage gut durchgehalten werden.

Welche Erfolge sind realistisch?

Bei der Brigitte-Diät werden keine raschen Erfolge versprochen und sie sind auch nicht möglich. 12 Kilo in zwei Wochen sind utopisch, aber pro Woche ein Kilo ist durchaus realistisch. Wird zum Ernährungsplan auch der Fitnessplan eingehalten, kann auch noch ein Pfund mehr wöchentlich schmelzen. Die Brigitte-Diät ist nicht auf einen raschen Erfolg ausgelegt, denn der Körper eines Erwachsenen braucht um die 1.200 Kalorien am Tag und diese Menge ist im Ernährungsplan auch vorgesehen. Da der Körper mit allen notwendigen Nährstoffen versorgt wird, gibt es keine Mangelerscheinungen und die Diät kann über mehrere Wochen oder sogar Monate durchgehalten werden.

Die Brigitte-Diät und der Jo-Jo-Effekt

Viele Übergewichtige haben schon etliche Diäten ausprobiert und kennen den Jo-Jo-Effekt. Wenn die Diät beendet ist, wollen all die kalorienreichen Leckereien wieder genossen werden und das lässt die Polster an den Hüften natürlich schnell wieder anwachsen. Bei der Brigitte-Diät ist die Gefahr des schnellen Zunehmens nach dem Ende der Diätphase auch gegeben, wenn wieder zu den alten Essensgewohnheiten zurückgekehrt wird. Allerdings lassen sich viele Gerichte auch nach dem Ende der strengen Diät weiterhin gut in einen abwechslungsreichen Speiseplan integrieren. Die vielen, leckeren Rezepte für das ganze Jahr werden ergänzt mit Gerichten für Festtage und so bleibt die Gefahr des Jo-Jo-Effekts geringer als bei Crash-Diäten oder reinen Hungerkuren.

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